Das „Gesetz für die Erhaltung, die Modernisierung und den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung (Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzt KWKG) wurde erstmals 2002 verabschiedet und trat zum 1. April 2002 in Kraft. Mit den Novellierungen in 2009 und 2012 erfolgten die Anpassung von Vergütungssätzen, Änderungen allgemeiner Vorschriften und die Aufnahme der Förderung von Wärme- und Kältespeichern sowie von Kältenetzen.

Zum Jahresbeginn 2016 trat eine Neufassung des KWKG in Kraft. Einwände der EU-Kommission machten jedoch eine Überarbeitung und Ergänzung des KWKG 2016 notwendig, die im entsprechend modifizierten KWKG 2017 mündeten. Als wesentliche Neuerungen enthält es für neue und modernisierte KWK-Anlagen zwischen 1 MW und 50 MW elektrischer Leistung eine Förderung durch Ausschreibung von Zuschlagszahlungen für KWK-Strom sowie die Ausschreibung der Förderung innovativer KWK-Systeme mit hohen Wärmeanteilen aus erneuerbaren Energien.

Die Bundesregierung strebt mit dem aktuellen KWKG bis 2025 eine KWK-Strommenge von 120 TWh an, was etwa 20 Prozent der Gesamtstromerzeugung entspricht.

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