Nicht nur der Ersatz von Brennstoffen treibt die dringend erforderliche Dekarbonisierung voran. Energieeffizienz ist ein wesentlicher Baustein.

Während z.B. für den Betrieb eines herkömmlichen Kondensationskraftwerkes drei Frachter voll mit Kohle über die Weltmeere nach Deutschland fahren und dann, bei einem Wirkungsgrad von 33%, nur die Energie einer dieser Ladungen tatsächlich über Strom zu nutzbarer Energie gemacht wrírd, so sind die Wirkungsgrade bei einem KWK-System in der Regel bei über 90%.

Vor dem Hintergrund einer möglichst schnellen gewünschten Dekarbonisierung ist es daher nicht verständlich, wenn als „modern“ bezeichnete herkömmliche Kraftwerke mit Wirkungsgraden von 40% gebaut werden, obwohl bei Bereitstellung der identischen Leistung durch ein oder mehrere KWK-Anlagen direkt den CO2 Ausstoß um mehr als die Hälfte reduziert hätten.

Der Vorteil der Effizienz ist sehr schnell und wirtschaftlich verfügbar und führt dabei ohne Komforteinbußen zu einer Dekarbonisierung.

Wer würde in dieser Welt noch ein Kraftwerk bauen, dass nur einen Wirkungsgrad von 40% hat?

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