Auf dem Jahreskongress des Bundesverbandes Kraft Wärme Kopplung wurde es deutlich. Die Branche hat ihre Möglichkeiten noch lange nicht ausgereizt und kann ihre Rolle, als wesentliche Säule der Energiewende, noch weiter stärken.

Während mit anwesenden Politikern intensiv über die Vorteile des Einsatzes von KWK-Systemen und den, zum verstärkten Ausbau erforderlichen, Rahmenbedingungen diskutiert wurde, stellten die Vertreter der Unternehmen die bereits realisierten Lösungen unter Verwendung von teilregenerativen Kraftstoffen vor.

Von der Verbrennung reinen Wasserstoffs über Projekte mit Mischgasen wurden unterschiedliche Projekte vorgestellt. Auf einen schnellen Wandel in der Zusammensetzung der gasförmigen Brennstoffe könnten die Motoren nicht so einfach reagieren lautet der Konsens. Eine Einstellung der Antriebsmaschine auf bestimmte Zusammensetzungen hingegen sei, wie in der Praxis bewiesen, ohne großen Aufwand und für ein breites Spektrum an Gasen möglich.

Für gasförmige Brennstoffe sind bereits Langzeitspeicher vorhanden, betonte Heinz Ullrich Brosziewski, Vizepräsident des Bundesverbandes. Eine so große Speicherkapazität wie in den Gasspeichern der Bundesrepublik stände nirgendwo sonst zur Verfügung. Hier eingelagertes Gas kann bei Bedarf abgerufen werden und bei Verwendung in KWK-Systemen für mehrere Monate den Bedarf an Strom und Wärme in Deutschland decken.

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