Kurz & Knapp

Das Netz der allgemeinen Versorgung ist ein Begriff im Energierecht, der unter § 3 Nr. 17 EnWG legal definiert wird: Dabei sind Energieversorgungsnetze der allgemeinen Versorgung Netze, die der Verteilung von Energie an Dritte dienen und von ihrer Dimensionierung nicht von vornherein nur auf die Versorgung bestimmter, schon bei der Netzerrichtung feststehender oder bestimmbarer Letztverbraucher ausgelegt sind, sondern grundsätzlich für die Versorgung jedes Letztverbrauchers offen stehen.

Ganz ähnlich ist es mit dem örtlichen Verteilnetz (§ 3 Nr. 29c EnWG).  Beide grenzen sich klar von Arealnetzen ab. Ein örtliches Verteilnetz ist ein Netz, welches überwiegend der Belieferung von Letztverbrauchern über örtliche Leitungen dient, unabhängig von der Druckstufe oder dem Durchmesser der Leitungen. Viele Verbindungen von benachbarten Verteilnetzten bilden dann das Netz der allgemeinen Versorgung.

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