Der Bundestag hat das GEG mit den Änderungen im EEG für die Aufhebung des 52 GW PV-Deckels und die 1.000 m-Abstandsregelung für Windkraftanlagen von Wohngebäuden verabschiedet. Dem vom BMWi und BMI mit der Einbeziehung von Verbänden und Wissenschaft vorgeschlagene Gesetz muss noch am 03.07.2020 vom Bundesrat zugestimmt werden.

Mit dem neuen Gesetz wurde eine Zusammenführung bestehender Gesetze und Verordnungen und Anforderungen an die Energieeffizienz, Nutzung erneuerbarer Energien und deren Ersatzmöglichkeiten in Neu- und Bestandsgebäuden erreicht.

B.KWK-Präsident Claus-Heinrich Stahl begrüßt das neue Gesetz, das den vom Verband empfohlenen Verbesserungen für die effiziente und nachhaltige Nutzung von Biomethan in KWK-Anlagen und der Wärmeversorgung von Gebäuden und Quartieren zur gleichzeitigen dezentralen Stromerzeugung und Netzstabilität als Partnerin der erneuerbaren Energien, teilweise gefolgt sei. Mit der Absenkung des Primärenergiefaktors von Biomethan auf 0,5 für Kraft-Wärme-Kopplung kann so eine Dekarbonisierung in gasbetriebenen KWK-Anlagen in der Objekt-, Areal- und Fernwärmeversorgung bei Stadtwerken, Kommunen, Contractoren und anderen Anlagenbetreibern den Weg in eine CO2-arme Wärme- und Stromversorgung bereiten.

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